Freitag, 5. Juni 2015

Wildkräuterpesto

Sie Wiesen blühen noch rundherum mit eine riesige Vielfalt an Kräutern.
Fleißig sind die Bauern beim Mähen und der erste Schnitt ist abgeschlossen.
Was uns beim Kräuter sammeln weiter an die Waldränder und in die Berge treibt.

Um sich die grünen Energiespender immer griffbereit im Kühlschrank zu halten
habe ich hier ein tolles Rezept aufgeschrieben:







Wildkräuterpaste

200 g Petersilienwurzel
200 g Pastinakenwurzel
200 g Lauch
80 g Petersiliengrün
30 g Brennessel
20 g Spitzwegerich
20 g Girschblätter
120 g Natursalz
etwas Gundelrebe





Gemüse waschen und schälen, die Brennessel blanchieren.
Alles Zusammen faschieren oder kuttern, mit dem Salz mischen .
Die Masse in Schraubgläserfüllen, leicht andrücken und mit einigen Tropfen Öl abdecken und verschließen. Kühl und dunkel lagern.

Die Würzpaste kann für Suppen und Saucen verwendet werden. Das Salz konserviert die Paste,
daher sollte man erst nach beigeben der Paste würzen.


Gutes Gelingen!
Eure Mandelmakronentorte

Sonntag, 1. März 2015

Ziehschlittenrennen 2015





Früher wurden das Heu der Bergmähder, das mit Sense und per Rechen mit Hand
gearbeitet wurde noch in den Heustadeln auf den Almen gelagert. Auch bei einigen wenigen Bergbauern ist es heute noch so.

(Auf unserer Homepage haben wir ein Video gemacht siehe http://www.sonnberghof.at/hotel/biobauernhof.html
wie es dann am Sonnberghof weiterverarbeitet wird findet man unter http://www.sonnberghof.at/genuss/kueche.html )


Wenn das Heu dann am Hof zur Neige ging,
hat man es mit Ziehschlitten ins Tag gebracht und konnte es so an die Tiere am Hof
verfüttern. Das war manchmal eine sehr gefährliche Angelegenheit.


Damit die Tradition nicht vergessen wird gibt es jedes Jahr ein Ziehschlitten-Rennen,
das von der heimischen Landjugend organisiert wird.
Das ist immer eine lustige Angelegenheit!
In diesem Jahr war auch unser Chef der Franz mit dabei :-)



Mit einem Juchiza vom Sonnberghof
Eure Mandelmakronentorte

Freitag, 30. Januar 2015

Johanniskrautöl gegen Winterfrust



Winter, Schnee und Sonnenschein...


Des öfteren höre ich von unseren Gästen, daß bei Ihnen zu Haus der Winter gar nicht schön ist:

Viel Nebel, naß und feucht und trüb. Bei uns in den Bergen ist das anders. Im Normalfall haben wir sehr viele wunderschöne Wintertage, heller Sonnenschein und durch den Schnee erscheint die Natur so rein und sauber. Einfach herrlich. Ich bin sowieso ein Wintertyp, der Winter kann für mich nicht lange genug andauern. Ich liebe es mit Tourenski in einer klaren Winternacht in die Natur zu gehen, eine himmlische Stille. Nichmal Vogelgezwitscher lenkt vom eigenen Atem ab. Oder bei dichtem Schneefall im Wald spazieren zu gehen, wenn die Äste der Bäume sind unter der neugefallenen Last biegen und die die Zäune alle kleine Häubchen tragen. Wer vermißt da noch den Sommer, mit den Schweißperlen auf der Stirn?

Für all jene, welche der Winter zu lange und zu dunkel ist eine kleine Empfehlung fürs Gemüt:

Nach dem Duschen mit Johanniskrautöl einreiben, hilft, die Stimmung wieder ein wenig aufzuhellen. Johanniskrauttinktur zum Einnehmen, oder eine Räuchermischung mit Johanniskrautblüten.

Bis dahin wünsche ich Euch allen sonnige, klare und kalte Wintertage

Eure Mandelmakronentorte vom Landhotel Gut Sonnberghof


Freitag, 12. September 2014




Heublumen :-)



Heu ist nicht bloß trockenes Gras. Wenn das Heu eingebracht wurde und in der Remise lagert, dann ist es randvoll mit Blüten, Samen, Blattteilen, feinsten Gräsern und Kräutern. Und genau darin verbirgt sich das Geheimnis der Heublumen. Die Summe all dieser einzelnen Teile macht aus dem Heu eine uralte Naturarznei.  

Aus Labor Untersuchungen weiß man heute, was man früher nur vermuten konnte: In einer Handvoll Heublumen sind rund 50 Pflanzensorten vertreten. Sie enthalten an die 1000 natürlichen Wirkstoffe. So eine geballte Ladung ist sonst nur schwer zu finden. Die Wichtigsten Inhaltsstoffe der Heublumen sind die Cumarine, ätherische Öle, Flavonoide und Gerbstoffe.
Heublumenanwendungen können auf fast allen Körperstellen eingesetzt  werden. Besonders überall dort, wo Beschwerden auftreten bei denen Wärme als angenehm empfunden wird, haben die Heublumen eine reflektorische Tiefenwirkung. Sie unterstützen beispielsweise die Behandlung von Hexenschuss, Ischias, Blasenentzündungen, entzündlichen und degenerativen Gelenkerkrankungen, Weichteilrheumatismus, Gallenkoliken, Magen- und Darmkrämpfe, Nervenschmerzen, chronischen Neuralgien, Furunkeln, Insektenbissen, Blähungen sowie Husten. Angewandt werden die Heublumen in Form von Packungen, Wickel, Auflagen, Kompressen, Bäder oder zum Inhalieren.

In unserem neuen Raum der Stille haben wir deshalb auch Heubette gewählt. Wohltuende Entspannung mit angenehmen Duft!

Meistens werden Heublumen äußerlich angewendet. Das kann jeder zuhause selbst machen. Bei müden Füßen, besonders nach dem Wandern, kann man sich ein wohltuendes Heublumen- Fußbad machen: Etwa 4 Handvoll Heublumen werden mit 3 Liter kochendem Wasser übergossen. Das Bad zudecken und ziehen lassen, bis das Wasser etwa 26 Grad Celsius hat.
Dann badet man darin die Füße 15 bis 20 Minuten.
Gegen rheumatische Beschwerden, Gelenks- und Rücken-Schmerzen, aber auch bei Erschöpfung und großer Müdigkeit nimmt man

ein Heublumen-Wannenbad:

Man stellt 5 bis 7 handvoll Heublumen mit kaltem Wasser in einem Topf zu, lässt alles einmal aufkochen und dann 1/2 Stunde ziehen. Danach ins Badewasser, welches etwa 37 Grad Celsius haben sollte, gießen.15 bis 20 Minuten darin baden und genießen. Dann 1 Stunde im Bett ruhen. So ein
Heublumenbad stärkt ausserdem die Nerven und kann gegen Hautunreinheiten eingesetzt
werden.
Heublumenbäder gibt's auch bei uns am Sonnberghof


Zur Zeit unserer Großmütter wurde sehr oft ein Heublumen-Sack aufgelegt. Man kann damit leichte Magenschmerzen und Bauchkrämpfe bekämpfen. Beim Heublumen-Sack füllt man ein paar Hände voll Heublumen in einen kleinen Leinensack und lässt diesen in etwa 20 Minuten über einem Topf mit aufsteigendem Wasserdampf heiß werden. Der Sack darf nicht im Wasser liegen. Ideal ist eine Wasserdampf-Temperatur von 42 Grad Celsius. Dann den Sack etwas abkühlen lassen und auf die schmerzende Stelle auflegen, ein trockenes Tuch darüber. 1 Stunde einwirken lassen. Ideal zum Beispiel bei einem Blasenkatarrh.

Natürlich kann man das auch in unserer Vitalalm buchen:

Entspannungsgspacket


Ihre Mandlmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghof



Freitag, 5. September 2014

Frische Moosbeeren


Frisch aus dem Nationalpark Hohe Tauern
 

Pinzgauer Moosbeernock´n
 
 
 
Frischer geht's nicht
Unsere fleißige Heidelbeerpflückerin Loisi
(Bee-Weibl  auf pinzgarisch ;-)
hat in diesem Sommer wieder viele, herrlich fruchtige Heidelbeeren (Moosbeeren)
gepflückt. Somit war unsere Patisserie immer gut mit frischen Beeren versorgt.
Unsere Angelika hat wieder viele wunderbare Sachen daraus gemacht:
* Natürlich frische Heidelbeermarmelade für´s Frühstück
* Heidelbeerkuchen und Torten für´s Nachmittagsbuffet
* Heidelbeersorbet und Parfaits
* Heidelbeerschmarrn und Heidelbeeromelette beim Dessertbuffet

aber am Besten haben mir die typisch Pinzgauerischen Moosbeernudeln geschmeckt:
man nehme:

   ca 100 g Mehl
  400 g Moosbeeren (Heidelbeeren)
  1/16 l gut warmes Wasser
  1 Prise Salz
  1 Teelöffel Vanillezucker

Zuckerwasser:
4 EL Zucker
Ca. 1/8 l Wasse
Man nehme: (für 4 Personen)
r
 
ZubereitungMoosbeeren mit Mehl stauben, Wasser dazugeben und gut verrühren. Pfanne erhitzen und gut Butter zugeben. Mit einem Esslöffel Teigportionen einfüllen und etwas flachdrücken und beidseitig gut abbraten.

Kurz vor dem Servieren mit 1/8 l Zuckerwasser übergießen und etwas aufkochen lassen. Dann mit Staubzucker bestreuen und servieren.







Freitag, 4. Juli 2014


Der Holunder ...
ein Geschmack der verzaubert

Wenn sich im Juni die Wald- und Wegränder mit einem Hochzeitsschleier aus weißen, betörend
duftenden Holunderblüten schmücken, sollten wir die gunst der Stunde nützen. Was so reichlich wächst,
soll auch in großen mengen genossen und für die langen Wintermonate konserviert werden. Dabei stehe uns viel Wege offen. Wir können die zarten Blüten trocknen, zu Sirup verarbeiten und köstliche Speisen zubereiten.

    hier ein kleiner Auszug davon:

Holunder-Blütensaft:

20 Holunderblütendolden
1 l Wasser
2 kg Biozucker
2 Orangen und 1 Zitrone (geschält)
25 g Zirtonensäure

die Zitrusfrüchte in Scheiben schneiden und mit den anderen Zutaten mischen,
zugedeckt und kühl (im Keller) 5-6 Tage stehen lassen.


Alles feinsäuberlich abseihen und in ausgekochte Flaschen füllen.
Der Saft kann mit Wasser, Soda oder auch Prosecco aufgegossen werden.

HHmm einfach himmlisch


Viel Spaß beim Ausprobieren
Eure Mandelmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghof






Freitag, 20. September 2013

Sonnenaufgang am 3000er



Sonnenaufgang am Larmkogel 3022m

Der Larmkogel ist unser Hausberg. Steht man auf unserer Terrasse hat man den direkten Blick auf den Gipfel dieses Dreitausenders der Hohen Tauern. Er ist einer von drein im Hollersbachtal.

Oben hat man eine unglaubliche Aussicht aufs ganze Salzachtal und natürlich auch auf den Sonnberghof der unsagbar klein erscheint ;-) Man hat den Großvenediger vor der Nase, der Großglockner schaut majestätisch rüber, von weitem grüßt der Dachstein, im Westen der Wilde Kaiser und viele, viele mehr… .
Ausgangspunkt ist die Neue Fürther Hütte im Herzen des National Park Hohe Tauern. Die Hütte liegt auf 2201m hoch über dem Hollersbachtal , daneben liegt der Kratzenbergsee, umgeben von Abretterkopf 2980m , Seekopf 2923m , Kratzenberg 3023m und Larmkogel3022m.


Sonnenaufgang am LarmkogelMit der Stirnlampe bewaffnet, startete ich um 4 Uhr früh, im stockdunkeln, umgeben von einem eisigen Wind und in einer absoluten Stille auf die Larmscharte. Auf dieser Scharte begrüßten mich die bunten Tibetfahnen, die durch den Wind stürmisch hin und her flatterten. Nun war es nicht mehr weit und in einer leichten Kraxelei mit Seilen versichert stand ich in ca. 2 Stunden  auf dem Larmkogel. Das mit Steinen gefüllte Gipfelkreuz durfte ich begrüßen.Ich war ein bisschen zu früh oben, fror fürchterlich und ich sehnte mich nach der Sonne. Zuerst verfärbte sich der Himmel im Osten in rot/orange mit einigen dunklen Wolken, die eine Schlechtwetterfront ankündigten. Eine weiße, dicke Nebeldecke lag in Osttirol zwischen den Dreitausendern und sie wälzte sich über die Bergkämme in die Salzburger Täler hinunter,
 ein faszinierendes Schauspiel. 


Es dauerte nicht mehr lange und man sah schon den orangefarbigen Ball der Sonne schön langsam aufblitzen. Als Fotograf hat man dann einiges zu tun, man muss sich auf die Einstellungen konzentrieren und die verschiedensten Motive auf die Linse bekommen. Es ist ja nicht nur der Sonnenaufgang, im Hintergrund zaubern die Berge eine rosarote Tönung auf die Schneedecke der Gletscher und da wird einem schon warm ums Herz voller Freude.Oder im Westen wo in den Tälern die Schatten sich langsam zurück ziehen.Die Fotos im Kasten, die Sonne schon höher stehend, gibt es eine beruhigende Zufriedenheit und ich bin dankbar für dieses Erlebnis.

Vielen Dank für Euren Besuch auf meinem Logenplatz und
herzliche Grüße Christa Kramer 

PS: Für alle die es nachmachen wollen: Die Nationalpark Ranger bieten diese Tour auch an.
Buchbar wo? Natürlich am Sonnberghof :-)
Eure Mandelmakronentorte