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Freitag, 30. Januar 2015

Johanniskrautöl gegen Winterfrust



Winter, Schnee und Sonnenschein...


Des öfteren höre ich von unseren Gästen, daß bei Ihnen zu Haus der Winter gar nicht schön ist:

Viel Nebel, naß und feucht und trüb. Bei uns in den Bergen ist das anders. Im Normalfall haben wir sehr viele wunderschöne Wintertage, heller Sonnenschein und durch den Schnee erscheint die Natur so rein und sauber. Einfach herrlich. Ich bin sowieso ein Wintertyp, der Winter kann für mich nicht lange genug andauern. Ich liebe es mit Tourenski in einer klaren Winternacht in die Natur zu gehen, eine himmlische Stille. Nichmal Vogelgezwitscher lenkt vom eigenen Atem ab. Oder bei dichtem Schneefall im Wald spazieren zu gehen, wenn die Äste der Bäume sind unter der neugefallenen Last biegen und die die Zäune alle kleine Häubchen tragen. Wer vermißt da noch den Sommer, mit den Schweißperlen auf der Stirn?

Für all jene, welche der Winter zu lange und zu dunkel ist eine kleine Empfehlung fürs Gemüt:

Nach dem Duschen mit Johanniskrautöl einreiben, hilft, die Stimmung wieder ein wenig aufzuhellen. Johanniskrauttinktur zum Einnehmen, oder eine Räuchermischung mit Johanniskrautblüten.

Bis dahin wünsche ich Euch allen sonnige, klare und kalte Wintertage

Eure Mandelmakronentorte vom Landhotel Gut Sonnberghof


Montag, 9. April 2012

Osterweihe

Zu Ostern ist es Brauch, das Osterfrühstück in der Kirche weihen zu lassen.
In unserem Fall
die selbstgefärbten Eier, 


Natursalz


hausgemachte Kaminwurzen und selbsgebackenen Osterstriezel


Alles wird in einen Korb gepackt


und mit in die Kirche genommen


Frohe Osterfeiertage
wünscht Eure Mandelmarkonentorte

Samstag, 7. April 2012

Eierfärben am Karfreitag

Am Karfreitag ist es bei uns Brauch die Eier für den Ostersonntag zu färben.
Wir färben mit Zwiebeln und Kräutern und es macht einen Haiden Spaß. Vor allen Dingen ist
es immer wieder spannend was am Ende dabei raus kommt, denn so genau planen kann man das nicht :-)
und so wirds gemacht:

Man nehme frisch Eier am besten natürlich Freiland und Bio, weiße wären natürlich immer schöner, frische Kräuter die auf der Wiese wachsen (Z.B. Löwenzahn, Klee, Schellkraut, kleinverzweigte Gräser...) Zwiebelschalten, einen alten Vorhang (oder auch eine Seidenstrumpfhose, sehr gut geht auch ein altes Unterhemd...hihi von Unterhosen, insbesondere Stingtangas ist abzuraten ;-)



Den Stoff in kleine Vierecke schneiden und mit Kräutern und auch Zwiebelschalten belegen,
(die Zwiebelschalen geben nochmal eine andere Farbe)


Das Ei am besten in eine Schüssel mit Wasser legen, dann haften die Kräuter besser



Die Kräuter samt Ei straff einwickeln


Den Zwirn gut festziehen


die fertigen Kräuter-Eier-Sackerl in heißer Farbe
11 min. hart kochen.


Fertig!




Fröhliche Ostern und
jede Menge Spaß beim Eierfärben
wünscht Eure Mandelmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghof

Freitag, 22. April 2011

Eier färben mit Kräutern

Dafür nimmt man ca. 4-5 Fäuste rote und braune Zwiebelschalen, 2 EL Essig und ca. 2 bis 3 l Wasser. Lässt dies aufkochen und auskühlen. Je öfter die Farbe erhitzt wird, umso intensiver wird sie. Eier mit Kräutern, wie z. B. Schafgarbe, kleiner Girsch (= Erdholler), feingezackelte Blätter etc. in Strümpfe einbinden. Wichtig ist dabei, dass die Strümpfe straff über das Ei gezogen und fest gebunden werden. Eingebundene Eier in die kalte Eierfarbe legen und darin aufkochen lassen, nach etwa 10 min. Kochen herausnehmen, mit kaltem Wasser „abschrecken“ und aus dem Strumpf binden. Mit Fett (z.B. Speckschwarte) glänzen.


Man kann die Eier auch mit grünem Tee, roten Rübensaft, Krappwurzel, Hibiscusblüten (beides in der Apotheke erhältlich) und anderen Naturfarben färben.
Viel Spaß beim Eierfärben
Eure Mandelmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghóf

Bräuche zu Ostern

(Ein in Vergessenheit geratener Brauch)

Das Antlass-Ei

Der oftmals etwas eigen- willige österreichische Volks- glaube
besagt:

Wer ein Ei isst, das von einer Henne am Gründonnerstag gelegt wurde, ist von Glück gesegnet.
Das so genannte „Antlass-Ei“ findet seinen Ursprung im Mittelhoch-deutschen Wort „antlaz“ was so viel wie Ablass, Entlassung, Lossprechung von Sünden bedeutet.
Antlass-Eiern wird die Wirkung zugeschrieben, Glück zu bringen, Unheil abzuwehren und Heilkräfte zu entwickeln.
In ländlichen Regionen werden noch heute Antlass-Eier auf Dachböden versteckt, um Haus und Hof vor Feuer und Blitzschlag zu schützen. Lassen Sie zum Osterfest diese schöne Tradition wieder aufleben und erfreuen Sie Ihre Lieben mit einem Antlass-Ei. Und wer weiß...sollten Sie nach Verzehr des Eies zuvor nicht wahrgenommene Heilkräfte an sich entdecken – lassen Sie es uns wissen!

Ihre Mandelmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghof

Montag, 15. November 2010

Räuchern mit Kräutern und Harzen

Altes Brauchtum im Pinzgau

Räuchern - dem Duft der Stille lauschen
(Per Fumum – Durch den Rauch)


Räuchern im Jahreskreis

Zu allen Zeiten war es den Menschen besonders wichtig, zu ganz bestimmten Anlässen im Jahr zu räuchern. Es war ein Ausdruck des Respekts, der Bitte und des Dankes an die Naturkräfte die, die Geschichte lenkten. Räucherungen kannten alle Kulturen - der Mensch wußte immer, dass der Rauch bestimmter Pflanzen, Blätter oder Harze eine energetische Reinigungswirkung hat.
Bei uns ist das Räuchern vor allem durch die Kelten verwurzelt. Schon vor Jahrhunderten haben sie bei allen Festen, aber auch bei Krankheiten und Reinigungen geräuchert. Die Rauhnächte bei denen vor allem geräuchert wird verdanken ihren Namen ursprünglich dem Räuchern: " Das Wort kommt eigentlich von den "Rauchnächten" - Ausräuchern der Räume eines Hauses. Mit der Zeit ist das "ch" verloren gegangen und so sprich man jetzt von Rauhnächten.

Bei Betrachtung des Jahresrades ist das Räuchern in der dunklen Jahreshälfte viel näher als in der hellen. Geräuchert wird verstärkt in der Zeit, wenn das Licht schwächer wird, die Herbststürme brausen und die Nebel steigen, bis hin zu den stillen schneeverwehten oder glasklaren Winternächten. Wenn die getrockneten Kräuter, in Büschel gebunden, warten auf ihre Anwendung. Die Rauhnächte in denen geräuchert wird sind die zwölf Tage zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Jänner. (Jede Nacht steht für 1 Monat im Jahr)

Vor allem im ländlichen Raum ist es immer noch Brauch am Heiligen Abend, zu Silvester und am Dreikönigstag mit einer Räucherpfanne durchs Haus und über den Hof zu gehen, und für Reim(Glück) Fruchtbarkeit und Segen zu bitten.

Ein kleiner Auszug von Räucherkräutern:

Alantwurzel: reinigend, keimtötend, Sonnenträger; bringt Sonne ins Herz
Baldrianwurzel:  Für gute Träume und stärkt das Innere Auge
Beifuss: Räucherklassiker; wird traditionell für Reinigungs, Schutz- und Segensräucherungen verwendet
Fichte und Tanne: Klären den Geist und die Atemluft; altes Winterräucherwerk
Kalmuswurzel: Stärkt die Nerven
Kamille: Vermittelt Geborgenheit und Wärme
Lärchenharz: für Glücksräucherungen
Lavendel: klärender und reinigender Duft
Majoran: erfreut das Herz, vertreibt Missmut
Minze: Erfrischend und belebend
Salbei: Klärend und reinigend
Ysop: Reinigend und desinfiziered, auch geistig klärend und die innere Einstellung festigend

Einfach mal ausprobieren?
Ganz einfach: Eine Feuerfeste Schale oder eine Pfanne mit ein wenig sauberen Sand füllen
und eine noch glühende Holzkohle vom Kamin nehmen oder einfach ein Stück Räucherkohle (gibts im Reformhaus) anzünden, ein wenig warten bis sich etwas Asche gebildet hat und die getrockneten Kräuter zwischen den Fingern verreiben und daraufstreuen. (nicht zuviel, lieber öfter was nachstreuen) Es bildet sich sofort ein duftender Rauch. Für den Anfang eignen sich am besten Minze, Rosmarin. Melisse, Salbei oder Lavendel.
Bei Harzen oder Weihrauch ist es besser diese fein zu reiben oder im Mörser zu zerstampfen. Natürlich kann man auch Mischungen machen:

Für wohlige Winterabende:  1 Teil Ysop, 1 Teil Muskatellasalbei, einige Rosenblätter, 2 Teile Lavendel, 1 Teil Benzoe (Harz)

Licht für das Haus:  je 1 Teil Salbei, Beifuß, Wacholder (Beeren und Nadeln), 1 Teil Engelwurz (Samen und Wurzel) Thymian, Fichtenharz, Johanniskraut

Ich wünsche Euch allen etwas Zeit um dem Duft der Stille zu lauschen
Eure Mandelmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghof

Interessante Links:
http://www.wildkraeuterei.at/raeuchern/index.html
http://www.perfumum.at/raeuchern.html
http://www.mooshex.de/raeuchern.htm

Samstag, 24. Juli 2010

Frühlingszauber mit Christine



Neu in unserem Sommerprogramm:
Wir haben für unsere Gäste die Jahreszeiten noch sichtbarer gemacht!
Was ist typisch für den Frühling in unserer Region, was im Sommer und was im Herbst.
Ganz klar im Frühling: die Natur gewinnt wieder an Stärke, die Wiesen blühen und die Kräuter
in unserem Kräutergarten sprießen. Darum haben wir in unserem Frühlingsinklusivprogramm>
in diesem Jahr ein neues Highlight: Frühlingszauber mit Christine
Was das ist? Keine Angst, hier wird nicht mit Zauberstab hantiert ;-)
Nein, wir machen was Schönes aus dem was die Natur uns gibt!

Ein kleiner Rückblick: Was wir im Frühling alles gezaubert haben:
* Schupfensalbe aus Wacholder
* Kräuterseife mit Frauenmanteltee
* Sprudelnde Badekugeln mit Rosenblüten
* zweifärbige, duftende Lavendelseife
* Kräuterseife mit Ringelblumen und vieles mehr?

Hätten Sie auch Lust darauf gehabt? Nächstes Jahr wieder!
Pünktlich zur Fühlingszeit am Sonnberghof!

Ich freu mich schon drauf !
Eure Mandelmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghof



Sonntag, 27. Juni 2010

Ringelblume als Heilpflanze


Die Ringelblume ist die Heilpflanze des Jahres 2009. Sie ist eine Blut reinigende Pflanze, wirkt zusammenziehend, ist gut für den Kreislauf und fördert die Heilung von Wunden.

Hier ein Bild aus dem Sonnberghof -Kräutergarten.

Die Ringelblume wird in der Volksmedizin bei äußerlichen Wunden empfohlen. Sie hilft bei
Abschürfungen, Brandwunden, Schnittverletzungen, ist entzündungshemmend, bekämpft Bakterien, Viren und Pilze. Allein die intensive Farbe der Blüten weist auf den hohen Gehalt an Wirkstoffen hin. Ihre antiseptischen Eigenschaften machen die Ringelblume zu einem wirksamen Mittel bei angegriffener und entzündeter Haut, bei Sonnenbrand, Krampfadern, Akne und Hautausschlägen.
Die Wirksamkeit der Pflanze war schon Hildegard von Bingen bekannt.

Ringelblumen sind gut geeignet zum Salbenmachen. Ein Grundrezept dafür findet Ihr in der Blogpost vom 9. Juli 2009!
Eure Mandelmakronentorte

Mittwoch, 9. Juni 2010

Kräuterwissen


Morgen ist es wieder soweit, die zweite Frühlingskräuterwoche beginnt, und unsere Chefin wird unseren Gästen ein wenig über den Frühling und die Kräuter erzählen.

Das Thema Kräuter ist sehr umfangreich. Vieles kann man aus Heilkräutern herstellen:

Ölauszüge die sich eher mit der Materie der Kräuter befassen,
Hydrolate, welche den Geist der Kräuter einfangen oder
Blütenauszüge welche die Seele der Kräuter erfassen, wie bei Dr. Edward Bach mit seinen Bachblütenessenzen.

Bach entwickelte ausgehend von den 7 Hauptgruppen der Gemütszustände, (wie Angst, Unsicherheit, Interesselosigkeit, Einsamkeit, Mangelnde Abgrenzungsfähigkeit, Mutlosigkeit und Verzweiflung sowie zu starke Sorgen um Andere)
ein System von 38 Persönlichkeitstypen, deren negative Seiten sich in den Eigenschaften von 38 Blüten widerspiegeln. Die Einnahme der passenden Blütenessenz (“Bachblüten”) soll eine Harmonisierung auf der seelischen und feinstofflichen Ebene bewirken und so bewirken, dass die körperlichen Symptome verschwinden.

In unserer ersten Kräuterschnupperstunde haben wir eine Schnupfencreme mit Wacholder hergestellen. Vielleicht wirds morgen eine Kräuterseife....mal schauen

Natürlich kann ich nicht alle unsere Rezepte verraten. Ansonsten hätte man ja gar keinen Grund mehr bei uns Urlaub zu machen ;-)

Außer natürlich man will ein Stück von mir kosten... :-)

Eure Mandelmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghof

Dienstag, 25. Mai 2010

Löwenzahn


Wieder ist es soweit. Der Löwenzahn blüht in Hülle und Fülle.
Natürlich sind unsere fleißigen Mädels in den Wiesen unterwegs und pflücken Löwenzahlnblüten. In diesem Jahr müssen wir uns beeilen, denn den Löwenzahn blüht so intensiv, daß die Blüte wird schnell vorbei sein wird.

Sie fragen sich für was wir die Blüten brauchen?
Natürlich machen wir daraus unseren Löwenzahnhonig und auch Löwenzahnsaft,
welchen man im Frühling vermehrt trinken sollte zum Reinige und Entschlacken der Leber.

Nicht daß Sie glauben der schmeckt bitter und eher gesund als gut, weit gefehlt.
Einfach selber ausprobieren:

Löwenzahnblütensirup:

* 365 schön erblüte Löwenzahnblüten
(für jeden Tag des Jahres eine)
* 3 Orangen und 2 Biozitronen
* 1,5 l Wasser
* 1 kg Zucker

Die Löwenzahnblüten werden nach der Ernte etwa eine Stunde in die Sonne gelegt
und anschließend mit den Scheiben der schnittenen Zitrusfrüchte, dem Zucker und dem Wasser 20 Minuten gekocht. Der Sirup wird abgeschüttet, und die Blütenreste werden gut ausgepreßt. Der noch warme Löwenzahnsirup wird in saubere Flaschen gefüllt und, gut verschlossen, lichtgeschützt aufgewahrt. Zur Geschmacksabrundung kann jeder Flasche ein blühender Thymianzweig beigefügt werden. Man trinkt den Löwenzahnsirup vor allem im Frühling und in der kalten Jahreszeit, mit warmen Wasser und Zitronensaft aufgegossen.


Viel Spaß beim
Löwenzahnblütenpflücken
wünscht
Eure Mandelmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghof

Sonntag, 9. August 2009

Erzengelwurz


Jeden 2. Samstag im Monat, kommt bei uns der Gärtner vorbei, um ein wenig Unkraut zu zupfen. Meistens macht das bei uns die Chefin oder die Seniorchefin, aber für alles ist eben nicht immer Zeit. Dieser jedoch staunte sehr, als er das Unkraut, daß er aus dem Rosenbeet gezupft hat wieder aus dem Komposthaufen holen mußte um es wieder einzusetzten.

Leider war Christine gar nicht begeistert, als er Ihre Erzengelwurz ( Angelika archangelica) als Unkraut beschimpfte, erstens ist Sie eine Heilpflanze, und wird für den Erzengelwurz-Magenlikör verwendet und zweitens schützt Sie das Haus.
In Nordeuropa wurde die Pflanze seit dem 12. Jh. als Gemüse gegessen. Die Kräuterbücher des 16. Jh. weisen auf ihren Einsatz gegen die Pest hin, indem z.B. das Riechen an einer mit Essig getränkten Wurzel vor dieser Erkrankung schützen sollte. Auch gegen Zauberei und böse Geister wurde die Pflanze (Heiligengeistwurzel) eingesetzt und getrocknet über die Haustüre gehängt. Der Gattungsname "Angelica" ist lateinischen (angelus = Engel) bzw. griechischen (angelos = Engel) Ursprungs. Nach der Sage soll die heilkräftige Pflanze den Menschen von einem Engel gezeigt worden sein. Auch der Artname "archangelica" ist danach geprägt


Erzengelwurz (oder Engelwurz oder Angelikawurzel) Likör:

200g Erzengelwurz (Stiele und Blätter)
4 cm Zimtstange
3 Gemürznelken
1/2 TL Muskatnuss gerieben
300 g brauner Rohrzucker
1,5 l Schnaps (40%)
0,10 l Wasser

Erzengelwurz in 5 cm Stücke schneiden.
Mit den Zutaten mischen und in einem luftdicht schliessendem
Glas mit Schnaps und Wasser auffüllen. Verschließen gut schüttlen und an einem dunklen Ort 2 Monate ziehen lassen. hin uns wieder schütteln. Filtern und in Flaschen füllen.

Viel Spass beim ausprobieren

Eure Mandelmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghof



Donnerstag, 30. Juli 2009

Selbstgemachter Lavendelsirup



Haben heute frischen Lavendelsirup gemacht...mmhh
Auch mal ausprobieren?


So geht’s - 3 Liter Wasser aufkochen und auskühlen lassen. 2 1/2 kg Zucker einrühren. 80 gr. Zitronensäure, 3 unbehandelte Zitronen in Scheiben und 2 Hände Lavendelblüten und Lavendelblätter beigeben. Luftdicht mit Folie abschließen und 5 Tage ziehen lassen. Abseihen und in saubere mit heißem Wasser ausgespülte Schraubflaschen füllen. Den fertigen Lavendelsirup kühl lagern.
Prosecco mit einem Schuß Lavendelsirup! Köstlich!
Alkoholfrei mit Wasser oder mit Mineralwasser verdünnen.

Viel Spaß beim Nachkochen und gutes Gelingen. Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen zum Rezept
Eure Mandelmakronentorte
http://www.sonnberghof.at/

Donnerstag, 9. Juli 2009

"Salbenrühren ist eine heilige Kunst"


Vor ein paar Tagen waren unsere Chefs auf der Alm. Franz wollte unbedingt nach seinen geliebten Pinzgauer Kühen schauen. Ob auch alles in Ordnung, und keine verletzt ist, und ob Ihnen die Sommerfische auf der Alm gut tut. Er meinte sie würden kräftig gedeihen, und die Almkräutlein wären sehr wichtig für ihr Immunsystem. Zudem schmecke die Milch besser, wenn die Kühe von den Kräutlein fressen. Quendel, Storchenschnabel, Schafgarbe, Enzian, Johanniskraut, Arnika und sogar wilder Schnittlauch wachsen unter vielen anderen, auf den Almen im Mühlbachtal.

Christine, hat sogar einen großen Strauß voll Arnika mitgebracht. Ich dachte schon der wäre für mich......aber nein, wieder nix;-)

Sie würde davon Arnikasalbe herstellen, und die Zeit vor Vollmond wäre ideal um Arnika zu sammeln, denn dann ist die ganze Kraft im Kraut, meinte sie. Arnikablüten enthalten ätherisches Öl, Flavonoide und Sesquiterpenlactone, die entzündungshemmend und antiseptisch wirken.

Da ich eben eine neugieriges Törtchen bin, wollte ich genau wissen, wie man denn so etwas macht.

Zuerst muß man einen Ölauszug machen. Ein Einmachglas zu einem Drittel mit den gezupten Arnikablüten füllen, dann das Glas mit Olivenöl (biologisch aus erster Kaltpressung) auffüllen.
Das Ganze muß dann ca. 6 bis 8 Wochen ziehen.
Danach filtert man das Öl.

Grundrezept für die einfachste Salbenzubereitung:
In einen Teil Bienenwachs werden fünf Teile Ölauszug eingerührt. 10 g Bienenwachs mit 50g Ölauszug ergeben 60g fertige Salbe, also 6 Tiegelchen mit je 10 g fertige Salbe. Das ist für den Familiebedarf eine geeignete Menge.
Hierzu wird das kleingeschnittene Bienenwachs im Wasserbad geschmolzen und und das Öl tropfenweise hineingerührt bis sich eine homogene, flüssige Masse bildet. ( Die Beigabe von 5 Tropfen eines ätherischen Öles unterstützen die Wirkung, bereichert mit Duft und erhöht, etwa bei dem keimtötenden Lavendlöl, ihre Haltbarkeit) Diese wird sofort in kleine Tiegelchen zu 10ml (Apotheke) gefüllt und erst nach gründlichem Auskühlen geschlossen.
Kühl ca. 6 Monate haltbar.

Einfach mal Ausprobieren!
Eure Mandelmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghof
http://www.sonnberghof.at/