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Samstag, 30. März 2013

Blick in den Frühling 2013

Nach wochenlangen Korrekturlesen ;-) haben wir nun eindlich unsere neue Sommerinfo fertig.
Und wird in den nächsten Tagen bei Euch ins Haus flattern.
Wir haben uns für diesen Frühling etwas ganz besonderes ausgedacht:

Landpartie im Frühling

 wöchentliches Inklusivpackerl am Sonnberghof:


Sie wählen unter 2 Varianten:



Variante 1 Hohe Tauern Card


* Hohe Tauern Card für 6 Tage (ab 7 Tagen Aufenthalt)

* Kräuter-Galadiner jeden Dienstag

* Kräuter-Grillbuffet und –Abend jeden Donnerstag
* Holen Sie sich selbst die Frühlingskräuter aus Christines Kräutergarten für Ihren Tee

* 2 x wöchentlich betreutes Wellness-Programm mit Yoga

* 3 geführte Wanderungen pro Woche

ODER

Variante 2 Landpartie

* Landpartie ½ Tag mit Franz am Bauernhof oder in der Werkstatt.

Was ansteht, gibt uns die Natur, das Wetter und der Mond vor. Mal Stall gehen, mal Brennnesselschneiden, mal Holz zuschneiden, mal Brennholz richten, …..

* Landpartie ½ Tag mit Christine am Bauernhof. Auch hier richten wir uns nach der Natur: Seifen sieden, Kräuterlikör, Butter machen, Brot backen, …..

* Landpartie – ½ Tag Führung am Honig-Lehrpfad Hollersbach mit anschließendem Besuch in der Imkerei.

* Kräuter-Galadiner jeden Dienstag

* Kräuter-Grillbuffet und –Abend jeden Donnerstag

* Holen Sie sich selbst die Frühlingskräuter aus Christines Kräutergarten für Ihren Tee

* 2 x wöchentlich betreutes Wellness-Programm mit Yoga

* 3 geführte Wanderungen pro Woche



Montag, 10. September 2012

Altweibersommer





Alterweibersommer ... woher der Name wohl kommt? Man erzählt sich, daß es von den Spinnweben kommt, die im Herbst in die Lüfte ziehen und sich anscheinend neues Terrain suchen... wer weiß?

Meine Vermutung allerdings ist eher, daß damit die wunderbare Fernsicht gemeint ist. Im Herbst wenn der
schwache Dunst, der sich wegen der Hitze bildet, verschwindet und man Kilometer weit sehen kann.
Deshalb heißt der Großvenedinger anscheinend Großvenediger, weil man an speziellen Tagen bis Venedig sehen kann.

Seih es wie es seih. Auf jedenfall ist es eine wunderbare Zeit für Bergtouren. Diese 5. Jahreszeit, wenn der Bauernherbst langsam ins Land zieht und die Bauernherbstveranstaltungen Einzug halten
und man dem Herrgott dankt für die reiche Ernte.

Ein paar Impressionen von der Fernsicht auf unseren Bergen, mit dem Blick auf den Nationalpark Hohe Tauern, bei der Besteigung des Roßgruber in den Kitzbüheler Alpen:









Freitag, 8. Juni 2012

Viel Stimmung beim 1. Sonnberg Tanzl

Unbeschreibich viel Spaß hatten wir beim 1. Sonnbergtanzln.
Für alle die es leider dieses Jahr nicht schaften:
Jetzt heißt es wieder ein Jahr warten
zum Hiat aufrantigen und die Sohlen waxeln :-)


Mehr Fotos unter :
http://www.flickr.com/photos/78816824@N04/sets/72157630078635472/with/7164411815/

Vielen Dank an die fleißigen Tänzer und an saftigen Juchizaa
Eure Mandelmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghof

Samstag, 19. Mai 2012

Oberpinzgauer Sonnberg Tanzl´n

                                                     

Start am Sonnberghof dann gehts weiter→ Oberkrammern Alm → Almrausch Bar


Vor einiger Zeit besuchte ich im unteren Oberpinzgau  das traditionelle Frühlingstanzl in Piesendorf.
Und Leute, ich sage Euch, daß war so a Gaudi...einfach unbeschreiblich...
ich mußte ständig an meine Großmutter denken, die erzählte oft von früher wie´s
beim "Blitzen" so zuagonga is.
Und genau so hab ich mir das vorgestellt : a unbeschreibliche Gaudi und tanz´n, tanz´n, tanz´n....

Deshalb haben wir uns gedacht, des fehlt noch im  Oberpinzgau!
Und so haben sich die Oberkrammernwirtsleut´und die Sonnberghofler z´sammgredt
und das 1. Oberpinzgauer Sonnberg Tanzl´n in die Wege geleitet
am 2. Juni ist es so weit!!

Das Reglement:

Regel No.1: Frau frägt Mann (natürlich nicht den Eigenen!)- "Körbe" sind inakzeptabel

Regel No. 2: Mann bringt Frau (einige Tage vorher) einen Hut (Strohhut, Stallbeggel, Feischtoghuat ...)

Regel No. 3: Frau "rantigt" den Hut mit wichtigen Requisiten auf ( Bleaml, Zigaretten, Federn, Guatsl`n.... - je nach Belieben

Regel No. 4: Frau füllt den Flachmann mit einem edlen Söwabrennt´n und nimmt a Schachterl Zigaretten mit (ausnahmsweise wurde vom Bundesministerium für Gesundheit der Erlass des Rauchergesetzes genehmigt - für vehemente Nichtraucher gibts hoit an Schokolad)

Regel No. 5: Mann und Frau mocht Sie fesch...natürlich in Tracht...zamgschwanzt hoit ;-)

Regel No. 6: Frau zahlt den Eintritt ( ein kleiner Obolus für`s Taxi Sonnberghof-Oberkrammern, a Weinbeekracherl am Beginn zum Auflockern, und a Gulaschsupp`n zur Stärkung um Mitternacht)

Regel No. 7: Mann übernimmt ab sofort sämtliche Nebenkosten des Abends

Regel No. 8: Stimmung auf Hochtouren bringen (früher auch bekannt als „Blitzen“) durch

Regel No. 9: Tanzen & tanzen & tanzen…..bis Mitternacht mit dem (der) Auserwählten danach ist Partnertausch erlaubt, natürlich immer mit Hut…so wie sich´s gehört

Also Liebe Mädels: Haltet schon mal Ausschau nach dem richtigen Tänzer!!!



Wir freuen uns auf Euch
die Sonnberg-Tanzlwirte vom
Sonnberghof und Oberkrammern

Montag, 9. April 2012

Osterweihe

Zu Ostern ist es Brauch, das Osterfrühstück in der Kirche weihen zu lassen.
In unserem Fall
die selbstgefärbten Eier, 


Natursalz


hausgemachte Kaminwurzen und selbsgebackenen Osterstriezel


Alles wird in einen Korb gepackt


und mit in die Kirche genommen


Frohe Osterfeiertage
wünscht Eure Mandelmarkonentorte

Dienstag, 21. Juni 2011

Sommersonnenwende - Sunnwend

21. Juni - Sommersonnenwende, Johannistag

Die Sonne steht mittags am nördlichen Wendekreis im Zenit, es ist der längste Tag des Jahres,
die Sonne geht über dem Polarkreis nicht unter. Der nördliche Wendekreis wird der des Krebses
genannt, nach dem Sternbild welches die Sonne in der Antike am 21. Juni durchquerte.
Durch die langsame Verschiebung von Frühlings– und Herbstknoten durch die
Präzession steht in unserer Zeit die Sonne am 21. Juni im Sternzeichen Zwilling.

Auf unseren Bergen werden Feuer entzündet zu Ehren des längsten Tages im Jahr.

Im keltischen Baumkreis ist es die Zeit der Eiche. Und für alle Kräuterleute ist es die Zeit, wo
gesammelt und getrocknet wird—die wunderbaren Sonnenkräuter
 
Eure Mandelmakronentorte vom Sonnberghof

Freitag, 22. April 2011

Eier färben mit Kräutern

Dafür nimmt man ca. 4-5 Fäuste rote und braune Zwiebelschalen, 2 EL Essig und ca. 2 bis 3 l Wasser. Lässt dies aufkochen und auskühlen. Je öfter die Farbe erhitzt wird, umso intensiver wird sie. Eier mit Kräutern, wie z. B. Schafgarbe, kleiner Girsch (= Erdholler), feingezackelte Blätter etc. in Strümpfe einbinden. Wichtig ist dabei, dass die Strümpfe straff über das Ei gezogen und fest gebunden werden. Eingebundene Eier in die kalte Eierfarbe legen und darin aufkochen lassen, nach etwa 10 min. Kochen herausnehmen, mit kaltem Wasser „abschrecken“ und aus dem Strumpf binden. Mit Fett (z.B. Speckschwarte) glänzen.


Man kann die Eier auch mit grünem Tee, roten Rübensaft, Krappwurzel, Hibiscusblüten (beides in der Apotheke erhältlich) und anderen Naturfarben färben.
Viel Spaß beim Eierfärben
Eure Mandelmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghóf

Bräuche zu Ostern

(Ein in Vergessenheit geratener Brauch)

Das Antlass-Ei

Der oftmals etwas eigen- willige österreichische Volks- glaube
besagt:

Wer ein Ei isst, das von einer Henne am Gründonnerstag gelegt wurde, ist von Glück gesegnet.
Das so genannte „Antlass-Ei“ findet seinen Ursprung im Mittelhoch-deutschen Wort „antlaz“ was so viel wie Ablass, Entlassung, Lossprechung von Sünden bedeutet.
Antlass-Eiern wird die Wirkung zugeschrieben, Glück zu bringen, Unheil abzuwehren und Heilkräfte zu entwickeln.
In ländlichen Regionen werden noch heute Antlass-Eier auf Dachböden versteckt, um Haus und Hof vor Feuer und Blitzschlag zu schützen. Lassen Sie zum Osterfest diese schöne Tradition wieder aufleben und erfreuen Sie Ihre Lieben mit einem Antlass-Ei. Und wer weiß...sollten Sie nach Verzehr des Eies zuvor nicht wahrgenommene Heilkräfte an sich entdecken – lassen Sie es uns wissen!

Ihre Mandelmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghof

Montag, 15. November 2010

Räuchern mit Kräutern und Harzen

Altes Brauchtum im Pinzgau

Räuchern - dem Duft der Stille lauschen
(Per Fumum – Durch den Rauch)


Räuchern im Jahreskreis

Zu allen Zeiten war es den Menschen besonders wichtig, zu ganz bestimmten Anlässen im Jahr zu räuchern. Es war ein Ausdruck des Respekts, der Bitte und des Dankes an die Naturkräfte die, die Geschichte lenkten. Räucherungen kannten alle Kulturen - der Mensch wußte immer, dass der Rauch bestimmter Pflanzen, Blätter oder Harze eine energetische Reinigungswirkung hat.
Bei uns ist das Räuchern vor allem durch die Kelten verwurzelt. Schon vor Jahrhunderten haben sie bei allen Festen, aber auch bei Krankheiten und Reinigungen geräuchert. Die Rauhnächte bei denen vor allem geräuchert wird verdanken ihren Namen ursprünglich dem Räuchern: " Das Wort kommt eigentlich von den "Rauchnächten" - Ausräuchern der Räume eines Hauses. Mit der Zeit ist das "ch" verloren gegangen und so sprich man jetzt von Rauhnächten.

Bei Betrachtung des Jahresrades ist das Räuchern in der dunklen Jahreshälfte viel näher als in der hellen. Geräuchert wird verstärkt in der Zeit, wenn das Licht schwächer wird, die Herbststürme brausen und die Nebel steigen, bis hin zu den stillen schneeverwehten oder glasklaren Winternächten. Wenn die getrockneten Kräuter, in Büschel gebunden, warten auf ihre Anwendung. Die Rauhnächte in denen geräuchert wird sind die zwölf Tage zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Jänner. (Jede Nacht steht für 1 Monat im Jahr)

Vor allem im ländlichen Raum ist es immer noch Brauch am Heiligen Abend, zu Silvester und am Dreikönigstag mit einer Räucherpfanne durchs Haus und über den Hof zu gehen, und für Reim(Glück) Fruchtbarkeit und Segen zu bitten.

Ein kleiner Auszug von Räucherkräutern:

Alantwurzel: reinigend, keimtötend, Sonnenträger; bringt Sonne ins Herz
Baldrianwurzel:  Für gute Träume und stärkt das Innere Auge
Beifuss: Räucherklassiker; wird traditionell für Reinigungs, Schutz- und Segensräucherungen verwendet
Fichte und Tanne: Klären den Geist und die Atemluft; altes Winterräucherwerk
Kalmuswurzel: Stärkt die Nerven
Kamille: Vermittelt Geborgenheit und Wärme
Lärchenharz: für Glücksräucherungen
Lavendel: klärender und reinigender Duft
Majoran: erfreut das Herz, vertreibt Missmut
Minze: Erfrischend und belebend
Salbei: Klärend und reinigend
Ysop: Reinigend und desinfiziered, auch geistig klärend und die innere Einstellung festigend

Einfach mal ausprobieren?
Ganz einfach: Eine Feuerfeste Schale oder eine Pfanne mit ein wenig sauberen Sand füllen
und eine noch glühende Holzkohle vom Kamin nehmen oder einfach ein Stück Räucherkohle (gibts im Reformhaus) anzünden, ein wenig warten bis sich etwas Asche gebildet hat und die getrockneten Kräuter zwischen den Fingern verreiben und daraufstreuen. (nicht zuviel, lieber öfter was nachstreuen) Es bildet sich sofort ein duftender Rauch. Für den Anfang eignen sich am besten Minze, Rosmarin. Melisse, Salbei oder Lavendel.
Bei Harzen oder Weihrauch ist es besser diese fein zu reiben oder im Mörser zu zerstampfen. Natürlich kann man auch Mischungen machen:

Für wohlige Winterabende:  1 Teil Ysop, 1 Teil Muskatellasalbei, einige Rosenblätter, 2 Teile Lavendel, 1 Teil Benzoe (Harz)

Licht für das Haus:  je 1 Teil Salbei, Beifuß, Wacholder (Beeren und Nadeln), 1 Teil Engelwurz (Samen und Wurzel) Thymian, Fichtenharz, Johanniskraut

Ich wünsche Euch allen etwas Zeit um dem Duft der Stille zu lauschen
Eure Mandelmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghof

Interessante Links:
http://www.wildkraeuterei.at/raeuchern/index.html
http://www.perfumum.at/raeuchern.html
http://www.mooshex.de/raeuchern.htm