Mittwoch, 26. Januar 2011

Neuschnee ist eingetroffen

 
Seit Tagen schneit es in herrlichen großen Flocken. Leise ist es, leise und gemütlich, wenn die Flocken langsam auf den Boden fallen und man gemütlich am Ofen sitzt und das Feuer knistert. Einfach leise und gemütlich. Vermutlich, weil der Schnee die Geräusche dämpft oder weil man einfach alles langsamer angeht und sich auch mal Zeit nimmt um den Winter zu genießen. Die Bäume sind tief verschneit und die Äste biegen sich auf den Boden, einfach Winter.
Unsere Schneeschuhwanderer kommen gerade von der "Tour de Franz"  zurück. Erschöpft und glücklich. Und auf unserem Buffet wartet ein Blech lauwarmer, hausgemachter Apfelsturdel und heißer dampfender Tee vom eigenen Kräutergarten.

Ein Wintertag am Sonnberghof
Eure Mandelmakronentorte

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Schneeschuhwandern im Nationalpark Hohe Tauern

Wasenmoos – Einblicke &
Aussichten in die Hohen Tauern

Bei einer leichten Schneeschuhwanderung durch das
Wasenmoos oberhalb von Mittersill, lässt sich die eindrucksvolle Mächtigkeit der Hohen Tauern erst so richtig erahnen. Die Nationalpark Ranger vermitteln Ihnen dabei Ein- und Ausblicke in diesen einzigartigen Lebensraum der im Winter für den Menschen so unzugänglich und bedrohlich wird.

Tipp von Eurer Mandelmakronentorte:

Alle geführten Schneeschuhtouren mit Nationalpark Ranger
sind für Sonnberghof Gäste gratis! Einfach mal schmökern im

Nationalpark Winterprogramm

Montag, 15. November 2010

Räuchern mit Kräutern und Harzen

Altes Brauchtum im Pinzgau

Räuchern - dem Duft der Stille lauschen
(Per Fumum – Durch den Rauch)


Räuchern im Jahreskreis

Zu allen Zeiten war es den Menschen besonders wichtig, zu ganz bestimmten Anlässen im Jahr zu räuchern. Es war ein Ausdruck des Respekts, der Bitte und des Dankes an die Naturkräfte die, die Geschichte lenkten. Räucherungen kannten alle Kulturen - der Mensch wußte immer, dass der Rauch bestimmter Pflanzen, Blätter oder Harze eine energetische Reinigungswirkung hat.
Bei uns ist das Räuchern vor allem durch die Kelten verwurzelt. Schon vor Jahrhunderten haben sie bei allen Festen, aber auch bei Krankheiten und Reinigungen geräuchert. Die Rauhnächte bei denen vor allem geräuchert wird verdanken ihren Namen ursprünglich dem Räuchern: " Das Wort kommt eigentlich von den "Rauchnächten" - Ausräuchern der Räume eines Hauses. Mit der Zeit ist das "ch" verloren gegangen und so sprich man jetzt von Rauhnächten.

Bei Betrachtung des Jahresrades ist das Räuchern in der dunklen Jahreshälfte viel näher als in der hellen. Geräuchert wird verstärkt in der Zeit, wenn das Licht schwächer wird, die Herbststürme brausen und die Nebel steigen, bis hin zu den stillen schneeverwehten oder glasklaren Winternächten. Wenn die getrockneten Kräuter, in Büschel gebunden, warten auf ihre Anwendung. Die Rauhnächte in denen geräuchert wird sind die zwölf Tage zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Jänner. (Jede Nacht steht für 1 Monat im Jahr)

Vor allem im ländlichen Raum ist es immer noch Brauch am Heiligen Abend, zu Silvester und am Dreikönigstag mit einer Räucherpfanne durchs Haus und über den Hof zu gehen, und für Reim(Glück) Fruchtbarkeit und Segen zu bitten.

Ein kleiner Auszug von Räucherkräutern:

Alantwurzel: reinigend, keimtötend, Sonnenträger; bringt Sonne ins Herz
Baldrianwurzel:  Für gute Träume und stärkt das Innere Auge
Beifuss: Räucherklassiker; wird traditionell für Reinigungs, Schutz- und Segensräucherungen verwendet
Fichte und Tanne: Klären den Geist und die Atemluft; altes Winterräucherwerk
Kalmuswurzel: Stärkt die Nerven
Kamille: Vermittelt Geborgenheit und Wärme
Lärchenharz: für Glücksräucherungen
Lavendel: klärender und reinigender Duft
Majoran: erfreut das Herz, vertreibt Missmut
Minze: Erfrischend und belebend
Salbei: Klärend und reinigend
Ysop: Reinigend und desinfiziered, auch geistig klärend und die innere Einstellung festigend

Einfach mal ausprobieren?
Ganz einfach: Eine Feuerfeste Schale oder eine Pfanne mit ein wenig sauberen Sand füllen
und eine noch glühende Holzkohle vom Kamin nehmen oder einfach ein Stück Räucherkohle (gibts im Reformhaus) anzünden, ein wenig warten bis sich etwas Asche gebildet hat und die getrockneten Kräuter zwischen den Fingern verreiben und daraufstreuen. (nicht zuviel, lieber öfter was nachstreuen) Es bildet sich sofort ein duftender Rauch. Für den Anfang eignen sich am besten Minze, Rosmarin. Melisse, Salbei oder Lavendel.
Bei Harzen oder Weihrauch ist es besser diese fein zu reiben oder im Mörser zu zerstampfen. Natürlich kann man auch Mischungen machen:

Für wohlige Winterabende:  1 Teil Ysop, 1 Teil Muskatellasalbei, einige Rosenblätter, 2 Teile Lavendel, 1 Teil Benzoe (Harz)

Licht für das Haus:  je 1 Teil Salbei, Beifuß, Wacholder (Beeren und Nadeln), 1 Teil Engelwurz (Samen und Wurzel) Thymian, Fichtenharz, Johanniskraut

Ich wünsche Euch allen etwas Zeit um dem Duft der Stille zu lauschen
Eure Mandelmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghof

Interessante Links:
http://www.wildkraeuterei.at/raeuchern/index.html
http://www.perfumum.at/raeuchern.html
http://www.mooshex.de/raeuchern.htm

Montag, 4. Oktober 2010

Almabtrieb und Bauernherbst in Hollersbach

Schönstes Herbst-Wetter dieses Jahr
beim größten Almabtrieb in der Region.Vielen Bauern haben ihre hausgemachten Podukte auf den  Ständen verkauft, wunderschön geschmückte Kühe zeigten Stolz ihr Haupt und Musik und Stimmung an jedem Eck.Schon seit jeher danken die Bauern dem Herrgott, mit den buntgeschmückten Kühen, daß sie wieder heil im Tal angekommen sind und der Sommer gut verlaufen ist.
Weitere Fotos

Montag, 26. Juli 2010

Gipfelglück

Ein Tag in den Bergen kann sehr befreiend sein. Wenn man ausgepowert auf einem Gipfel ankommt und man sich müde auf einen Stein setzt. Ein beglückendes Bergheil und ein Gipfelschnapserl darf natürlich nicht fehlen. Man läßt den Blick auf die umliegende Bergwelt schweifen, und man glaubt, man ist im Himmel. Traumhaft, dieser Ausblick. Toll, daß man es geschafft hat. Man vergisst alles um einem herum, nur das Gefühl des umfassenden Glückes und dankt dem Herrgott dafür, daß man daß erleben darf. Nie hat man geglaubt, daß man das schaffen könnte, aber immer einen Schritt vor den anderen...
Die Luft hier droben ist einefach gigantisch, man schaut den Adlern zu wie sie ihre Runden ziehen, man schaut ins Tal herab und kann es nicht fassen, daß man wirklich so weit gekommen ist..hmm
Aber das beste daran, man vergißt all seine Sorgen und Alltagsnöte, der Kopf ist frei und man kann nur mehr lächeln. Lächeln über das Leben, lächeln über den Aufstieg und über all die Dinge die einem vor kurzem noch so wichtig erschienen sind.
Das ist Freiheit!

Selbst erlebt.
Eure Mandelmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghof


PS: Wildkogel - Herrensteig - Großer Rettenstein - Stangenalm - Peilberg Hochalm (ca.25km )
oder bis zur Baumgartneralm (ca. 18 km)

Wanderkarte:
http://maps.google.at/maps/ms?ie=UTF8&hl=de&vps=1&jsv=259e&oe=UTF8&msa=0&msid=101336514859766412372.00048be29b0f2eb86b747

Samstag, 24. Juli 2010

Frühlingszauber mit Christine



Neu in unserem Sommerprogramm:
Wir haben für unsere Gäste die Jahreszeiten noch sichtbarer gemacht!
Was ist typisch für den Frühling in unserer Region, was im Sommer und was im Herbst.
Ganz klar im Frühling: die Natur gewinnt wieder an Stärke, die Wiesen blühen und die Kräuter
in unserem Kräutergarten sprießen. Darum haben wir in unserem Frühlingsinklusivprogramm>
in diesem Jahr ein neues Highlight: Frühlingszauber mit Christine
Was das ist? Keine Angst, hier wird nicht mit Zauberstab hantiert ;-)
Nein, wir machen was Schönes aus dem was die Natur uns gibt!

Ein kleiner Rückblick: Was wir im Frühling alles gezaubert haben:
* Schupfensalbe aus Wacholder
* Kräuterseife mit Frauenmanteltee
* Sprudelnde Badekugeln mit Rosenblüten
* zweifärbige, duftende Lavendelseife
* Kräuterseife mit Ringelblumen und vieles mehr?

Hätten Sie auch Lust darauf gehabt? Nächstes Jahr wieder!
Pünktlich zur Fühlingszeit am Sonnberghof!

Ich freu mich schon drauf !
Eure Mandelmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghof



Mittwoch, 21. Juli 2010

Nachwuchs am Sonnberghof


Auf unserem Biobauernhof gibt es immer viel zum schauen.
Mal kalbt eine Kuh oder einen Bienenschwarm ist ausgeschwirrt um an einem der Obstbäume einen neuen Staat zu bilden.
Gestern hatten wir sogar Besuch von einem Frosch und unserer Hauskröte
auf unserer Terrasse, da staunten die Gäste nicht schlecht,
als die beiden frisch und fröhlich zwischen den Tischen hüpften.



Auch haben unsere Laufenten Nachwuchs bekommen, 4 flinke kleine
Entchen, die es am morgen ganz schön eilig haben aus dem Geflügelstall
zu kommen, um eine Runde zu schwimmen.




Nicht zu vergessen unsere Hauskatze Garfildine, welche ganz schön Arbeit hat (was sie überhaupt nicht gewohnt ist, deshalb auch der Name) ihren Nachwuchs alles Lebenswichtige beizubringen.



Die letzten News vom Bauernhof :
Eurer Mandelmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghof