Dienstag, 21. Juni 2011

Sommersonnenwende - Sunnwend

21. Juni - Sommersonnenwende, Johannistag

Die Sonne steht mittags am nördlichen Wendekreis im Zenit, es ist der längste Tag des Jahres,
die Sonne geht über dem Polarkreis nicht unter. Der nördliche Wendekreis wird der des Krebses
genannt, nach dem Sternbild welches die Sonne in der Antike am 21. Juni durchquerte.
Durch die langsame Verschiebung von Frühlings– und Herbstknoten durch die
Präzession steht in unserer Zeit die Sonne am 21. Juni im Sternzeichen Zwilling.

Auf unseren Bergen werden Feuer entzündet zu Ehren des längsten Tages im Jahr.

Im keltischen Baumkreis ist es die Zeit der Eiche. Und für alle Kräuterleute ist es die Zeit, wo
gesammelt und getrocknet wird—die wunderbaren Sonnenkräuter
 
Eure Mandelmakronentorte vom Sonnberghof

Donnerstag, 28. April 2011

Rock the kitchen

Unsere Antonia beim Big Cooking Contest für Lehrlinge " Rock the kitchen".
TOLL GEMACHT,Antonia! Gratulation vom gesamten Sonnberghof Team... wir sind stolz auf Dich!




Freitag, 22. April 2011

Eier färben mit Kräutern

Dafür nimmt man ca. 4-5 Fäuste rote und braune Zwiebelschalen, 2 EL Essig und ca. 2 bis 3 l Wasser. Lässt dies aufkochen und auskühlen. Je öfter die Farbe erhitzt wird, umso intensiver wird sie. Eier mit Kräutern, wie z. B. Schafgarbe, kleiner Girsch (= Erdholler), feingezackelte Blätter etc. in Strümpfe einbinden. Wichtig ist dabei, dass die Strümpfe straff über das Ei gezogen und fest gebunden werden. Eingebundene Eier in die kalte Eierfarbe legen und darin aufkochen lassen, nach etwa 10 min. Kochen herausnehmen, mit kaltem Wasser „abschrecken“ und aus dem Strumpf binden. Mit Fett (z.B. Speckschwarte) glänzen.


Man kann die Eier auch mit grünem Tee, roten Rübensaft, Krappwurzel, Hibiscusblüten (beides in der Apotheke erhältlich) und anderen Naturfarben färben.
Viel Spaß beim Eierfärben
Eure Mandelmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghóf

Bräuche zu Ostern

(Ein in Vergessenheit geratener Brauch)

Das Antlass-Ei

Der oftmals etwas eigen- willige österreichische Volks- glaube
besagt:

Wer ein Ei isst, das von einer Henne am Gründonnerstag gelegt wurde, ist von Glück gesegnet.
Das so genannte „Antlass-Ei“ findet seinen Ursprung im Mittelhoch-deutschen Wort „antlaz“ was so viel wie Ablass, Entlassung, Lossprechung von Sünden bedeutet.
Antlass-Eiern wird die Wirkung zugeschrieben, Glück zu bringen, Unheil abzuwehren und Heilkräfte zu entwickeln.
In ländlichen Regionen werden noch heute Antlass-Eier auf Dachböden versteckt, um Haus und Hof vor Feuer und Blitzschlag zu schützen. Lassen Sie zum Osterfest diese schöne Tradition wieder aufleben und erfreuen Sie Ihre Lieben mit einem Antlass-Ei. Und wer weiß...sollten Sie nach Verzehr des Eies zuvor nicht wahrgenommene Heilkräfte an sich entdecken – lassen Sie es uns wissen!

Ihre Mandelmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghof

Mittwoch, 26. Januar 2011

Neuschnee ist eingetroffen

 
Seit Tagen schneit es in herrlichen großen Flocken. Leise ist es, leise und gemütlich, wenn die Flocken langsam auf den Boden fallen und man gemütlich am Ofen sitzt und das Feuer knistert. Einfach leise und gemütlich. Vermutlich, weil der Schnee die Geräusche dämpft oder weil man einfach alles langsamer angeht und sich auch mal Zeit nimmt um den Winter zu genießen. Die Bäume sind tief verschneit und die Äste biegen sich auf den Boden, einfach Winter.
Unsere Schneeschuhwanderer kommen gerade von der "Tour de Franz"  zurück. Erschöpft und glücklich. Und auf unserem Buffet wartet ein Blech lauwarmer, hausgemachter Apfelsturdel und heißer dampfender Tee vom eigenen Kräutergarten.

Ein Wintertag am Sonnberghof
Eure Mandelmakronentorte

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Schneeschuhwandern im Nationalpark Hohe Tauern

Wasenmoos – Einblicke &
Aussichten in die Hohen Tauern

Bei einer leichten Schneeschuhwanderung durch das
Wasenmoos oberhalb von Mittersill, lässt sich die eindrucksvolle Mächtigkeit der Hohen Tauern erst so richtig erahnen. Die Nationalpark Ranger vermitteln Ihnen dabei Ein- und Ausblicke in diesen einzigartigen Lebensraum der im Winter für den Menschen so unzugänglich und bedrohlich wird.

Tipp von Eurer Mandelmakronentorte:

Alle geführten Schneeschuhtouren mit Nationalpark Ranger
sind für Sonnberghof Gäste gratis! Einfach mal schmökern im

Nationalpark Winterprogramm

Montag, 15. November 2010

Räuchern mit Kräutern und Harzen

Altes Brauchtum im Pinzgau

Räuchern - dem Duft der Stille lauschen
(Per Fumum – Durch den Rauch)


Räuchern im Jahreskreis

Zu allen Zeiten war es den Menschen besonders wichtig, zu ganz bestimmten Anlässen im Jahr zu räuchern. Es war ein Ausdruck des Respekts, der Bitte und des Dankes an die Naturkräfte die, die Geschichte lenkten. Räucherungen kannten alle Kulturen - der Mensch wußte immer, dass der Rauch bestimmter Pflanzen, Blätter oder Harze eine energetische Reinigungswirkung hat.
Bei uns ist das Räuchern vor allem durch die Kelten verwurzelt. Schon vor Jahrhunderten haben sie bei allen Festen, aber auch bei Krankheiten und Reinigungen geräuchert. Die Rauhnächte bei denen vor allem geräuchert wird verdanken ihren Namen ursprünglich dem Räuchern: " Das Wort kommt eigentlich von den "Rauchnächten" - Ausräuchern der Räume eines Hauses. Mit der Zeit ist das "ch" verloren gegangen und so sprich man jetzt von Rauhnächten.

Bei Betrachtung des Jahresrades ist das Räuchern in der dunklen Jahreshälfte viel näher als in der hellen. Geräuchert wird verstärkt in der Zeit, wenn das Licht schwächer wird, die Herbststürme brausen und die Nebel steigen, bis hin zu den stillen schneeverwehten oder glasklaren Winternächten. Wenn die getrockneten Kräuter, in Büschel gebunden, warten auf ihre Anwendung. Die Rauhnächte in denen geräuchert wird sind die zwölf Tage zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Jänner. (Jede Nacht steht für 1 Monat im Jahr)

Vor allem im ländlichen Raum ist es immer noch Brauch am Heiligen Abend, zu Silvester und am Dreikönigstag mit einer Räucherpfanne durchs Haus und über den Hof zu gehen, und für Reim(Glück) Fruchtbarkeit und Segen zu bitten.

Ein kleiner Auszug von Räucherkräutern:

Alantwurzel: reinigend, keimtötend, Sonnenträger; bringt Sonne ins Herz
Baldrianwurzel:  Für gute Träume und stärkt das Innere Auge
Beifuss: Räucherklassiker; wird traditionell für Reinigungs, Schutz- und Segensräucherungen verwendet
Fichte und Tanne: Klären den Geist und die Atemluft; altes Winterräucherwerk
Kalmuswurzel: Stärkt die Nerven
Kamille: Vermittelt Geborgenheit und Wärme
Lärchenharz: für Glücksräucherungen
Lavendel: klärender und reinigender Duft
Majoran: erfreut das Herz, vertreibt Missmut
Minze: Erfrischend und belebend
Salbei: Klärend und reinigend
Ysop: Reinigend und desinfiziered, auch geistig klärend und die innere Einstellung festigend

Einfach mal ausprobieren?
Ganz einfach: Eine Feuerfeste Schale oder eine Pfanne mit ein wenig sauberen Sand füllen
und eine noch glühende Holzkohle vom Kamin nehmen oder einfach ein Stück Räucherkohle (gibts im Reformhaus) anzünden, ein wenig warten bis sich etwas Asche gebildet hat und die getrockneten Kräuter zwischen den Fingern verreiben und daraufstreuen. (nicht zuviel, lieber öfter was nachstreuen) Es bildet sich sofort ein duftender Rauch. Für den Anfang eignen sich am besten Minze, Rosmarin. Melisse, Salbei oder Lavendel.
Bei Harzen oder Weihrauch ist es besser diese fein zu reiben oder im Mörser zu zerstampfen. Natürlich kann man auch Mischungen machen:

Für wohlige Winterabende:  1 Teil Ysop, 1 Teil Muskatellasalbei, einige Rosenblätter, 2 Teile Lavendel, 1 Teil Benzoe (Harz)

Licht für das Haus:  je 1 Teil Salbei, Beifuß, Wacholder (Beeren und Nadeln), 1 Teil Engelwurz (Samen und Wurzel) Thymian, Fichtenharz, Johanniskraut

Ich wünsche Euch allen etwas Zeit um dem Duft der Stille zu lauschen
Eure Mandelmakronentorte
vom Landhotel Gut Sonnberghof

Interessante Links:
http://www.wildkraeuterei.at/raeuchern/index.html
http://www.perfumum.at/raeuchern.html
http://www.mooshex.de/raeuchern.htm